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GRÜNDUNG EINER SELBSTVERSORGERGEMEINSCHAFT   IN LANDWIRTSCHAFTS-WALD-OASE
AM ÄTNA IN SIZILIEN

WER BIN ICH?

Ich bin Thomas, 62, Geologe und vor 5 Jahren aus der Schweiz nach Sizilien ausgewandert, wo ich vor 30 Jahren Land gekauft hatte. Ich werde älter und es ist mein Wunsch, dass dieses Stück Erde von mehreren Menschen getragen/bewirtschaftet wird und eine Sich-selbst-versorgende-Gemeinschaft entsteht. Ein fertiges Konzept dafür habe ich nicht – ich suche finanziell unabhängige Menschen, die sich mit eigenen Ideen hier engagieren möchten.  

WAS GIBT ES SCHON?

Insgesamt besitze ich 20 ha Land. Das Land ist seit Jahrhunderten – vielleicht schon seit der griechischen Zeit – durch Trockensteinmauern (teils von mir saniert, teils unsaniert) terrassiert. Kunstdünger oder Pestizide sind hier nie zum Einsatz gekommen, da die Bewirtschaftung des Landes kurz nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben wurde. 

LAND

Das Land teilt sich in zwei Gebiete: Die eine Hälfte liegt an einem nach Süden exponierten Hügelzug auf 500 – 600 m ü.M. mit Blick und in Gehdistanz vom kleinen Städtchen Linguaglossa. Von diesem Land hat man einen wunderschönen Blick auf den Ätna. Die Böden hier sind tonig-sandig und sandig-kiesig und werden 'terra bianca' (Weisse Erde) genannt. Die andere Hälfte befindet sich auf vulkanischem Boden am Nordhang des Ätna, auf einer Höhe von 900 – 1000 m ü.M., in etwa 15-minütiger Autodistanz von Linguaglossa.  Hier ist die Erde schwarz, die sogenannte 'terra nera'.

 

Die zwei Gebiete sind also grundverschieden und ermöglichen sowohl sehr diverse natürliche Pflanzengesellschaften mit einer hohen Biodiversität als auch die Möglichkeit für einen sehr diversen Anbau landwirtschaftlicher Kulturen. Aktuell gibt es bei mir rund 500 Olivenbäume, es wachsen Birnen, Kirschen, Feigen, Aprikosen, Kakis, Mandeln, Haselnüsse, Edelkastanien, Zitrus. Vom arbeitsintensiven Rebbau habe ich – bis jetzt –  die Finger gelassen, obwohl hier ganz ausgezeichnete Weine wachsen.

 

Bislang stellt die Olivenernte, die Produktion und der Verkauf von Olivenöl, die einzig wirklich landwirtschaftliche Nutzung der Flächen dar (siehe diese Website). 

 

Mein Landwirtschaftsbetrieb ist seit 2021 biozertifiziert.

GEBÄUDE UND INFRASTRUKTUR

Auf dem Land (terra bianca) stehen die (wunderschönen) Ruinen alter Weinpressgebäude und eine alte Weizenmühle. Ein Weinpressgebäude habe ich saniert, es steht in Kürze für Gäste offen, die Ruhe und Einkehr in mönchischer Schlichtheit suchen. Es ist das Ziel, auch die weiteren historischen Gebäude zu konservieren und für Gäste nutzbar zu machen. Die Baubewilligung für die Sanierung eines zweiten Weinpressgebäudes liegt bereits vor. Auf meinem Land gibt es aktuell keine feste Unterkunft (siehe nachstehend), die zu sanierenden historischen Gebäude sollen Gästen vorbehalten werden. Sie sollen weder an die öffentliche Strom- noch Wasserversorgung angeschlossen werden.

 

Das Land auf der Weissen Erde ist über eine rund einen Kilometer lange, neu gebaute Güterstrasse erschlossen, was die Bewirtschaftung enorm erleichtert, auch wenn die Arbeit auf den schmalen Terrassen aufwändig bleibt. Auch das Land am Ätna ist durch eine Strasse erschlossen.

MENSCH UND TIERE

Aktuell wird das Land von mir und meinem festangestellten Mitarbeiter Giuseppe bewirtschaftet. Giuseppe hat selber auch Land und hält Schafe und Kühe. Ich habe neun  Hunde und vier Katzen, die allesamt „von der Strasse“ stammen.

WAS WÄRE HIER MÖGLICH?

Das Klima ermöglicht prinzipiell einen ganzjährigen Anbau von Gemüse (eine Versorgungsstruktur zur Bewässerung müsste erstellt werden). Auch der Anbau von Feldfrüchten wie etwa Linsen und  Kichererbsen, Fave- Bohnen und Getreide ist machbar wie auch eine kleine Tierhaltung (Hühner, Milchschafe) realisiert werden könnte.

 

Neben der Selbstversorgung soll die Beherbergung von Gästen im bereits sanierten Weinpressgebäude (Weintrotte) und weiteren, noch zu sanierenden Weintrotten ein weiteres, von der Landwirtschaft unabhängiges Standbein zur Sicherung der finanziellen Bedürfnisse bilden.

WAS UND WEN SUCHE ICH?

Ich suche nach einer Handvoll Menschen, mit denen ich meine Idee der „Landwirtschafts-Wald-Oase am Ätna“ weiterentwickeln und meine Idee von einer Sich-selbst-versorgenden-Gemeinschaft realisieren kann. Was ich zur Verfügung stellen kann, ist Platz für eine schlichte Unterkunft (Tiny House, Bauwagen) auf meinem Land. Die Unterkunft muss selbst finanziert werden. Es ist auch möglich, sich ein Haus in Linguaglossa zu kaufen und zu sanieren – hier gibt es reichlich Leerstand. Linguaglossa ist aus der Schweiz in einer knapp 20-stündigen Bahnfahrt, mit einem zweistündigen Flug von Zürich nach Catania oder mit Autofähre Genua – Palermo sehr gut erreichbar. 

 

Mein Traum ist nicht nur die Gründung einer landwirtschaftlichen, auf Selbstversorgung ausgerichteten Gemeinschaft, sondern die Schaffung einer echten Oase, wo die Mitglieder und Gäste ihre Seele wieder gesunden lassen können. Du solltest mit den Stichwörtern

Solidarität, Unabhängigkeit, Mitgefühl, Tierliebe, Ehrlichkeit, Grosszügigkeit, Rücksicht, Respekt für alle Belange der Natur und Gastfreundschaft etwas anfangen können. 

 

Hast Du eine geeignete landwirtschaftliche Ausbildung (Bio, Biodynamisch, Permakultur) und liebst Natur und Tiere, und/oder möchtest Dich der Akquisition und Betreuung von Gästen und dem Verkauf von Olivenöl und weiteren landwirtschaftlichen Produkten widmen, dann freue ich mich auf eine Kontaktaufnahme auf info@gubleroil.it  

Italienischkenntnisse und finanzielle Unabhängigkeit sind von Vorteil.

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